Naturheilpraxis Martin

Leistungen

Chiropraktik

Mit Chiropraktik (griech. cheir = Hand und praktikos = tätig, wirksam) bezeichnet man die Diagnose und Behandlung von Funktionsstörungen und Schmerzen des gesamten Bewegungsapparates - Knochen, Muskeln, Sehnen, Gelenke.

Vor allem die Wirbelsäule und das Becken spielen hierbei eine zentrale Rolle.

Durch Fehlhaltungen oder falsche Bewegungsabläufe entstehen Schmerzen, die der Therapeut durch gezielte Handgriffe behebt. Natürlich werden bei einer solchen Behandlung durch den Chiropraktiker / Heilpraktiker auch die ganzheitlichen Zusammenhänge beachtet, um die Ursache der Fehlstellung zu beheben.

Chiropraktik

Die Behandlung erfolgt sowohl durch Bewegung als auch durch therapeutische Griffe am blockierten Gelenk. Dabei wird ein Impuls an das Gelenk gegeben und damit die Blockade gelöst sowie bestehende muskuläre Verspannungen abgebaut.

Wir wenden in unserer Praxis auschließlich chiropraktische Verfahren an, die die Strukturen des Bewegungsapparates keineswegs überlasten.

Vor Anwendung der Chiropraktik nehmen wir uns viel Zeit für ein ausführliches Gespräch mit unseren Patienten. Selbstverständlich gehört zur Vorbereitung von chiropraktischen Massnahmen eine gründliche Befunderhebung sowie eine körperliche Untersuchung.

Heilfasten
mehr als nur der Verzicht auf feste Nahrung

Fasten heißt Verzicht auf feste Nahrung. Fasten heißt nicht hungern. Während dieser Zeit deckt der Körper seinen Energiebedarf aus den eigenen Depots. Die klassische Fastenzeit beginnt in unserem Kulturkreis am Aschermittwoch. Das Fasten hat religiöse und kulturelle Wurzeln. In fast allen Religionen sind Fastenzeiten bekannt, z.B. der Fastenmonat Ramadan der Muslime.

Ursprünglich diente das Fasten zur Reinigung der Seele und als Buße für begangene Sünden. Heute fasten viele Menschen nicht mehr aus religiösen Gründen, sondern aus gesundheitlichen Aspekten, z.B. um Übergewicht abzubauen oder einfach nur um zu "entschlacken".

Im Grunde können alle gesunden Menschen selbstständig fasten. Eine vorherige körperliche Untersuchung ist allerdings ratsam. Es gibt aber auch die Möglichkeit in Fastenkliniken eine entsprechende Kur durchzuführen.

Bei verschiedenen Erkrankungen ist eine Fastenkur sogar anzuraten. Hierzu gehören:

  • Fettleibigkeit (Adipositas)
  • Bluthochdruck (Hypertonie)
  • Gelenkerkrankungen
  • Erkrankungen des Verdauungsapparates
  • Neigung zur Migräne
  • Allergien
  • Neurodermitis.

Nicht fasten sollten Menschen, die bettlägerig oder pflegebedürftig sind. Bei Krebserkrankung, Essstörungen, Diabetes mellitus Typ I, erhöhtem Harnsäurespiegel sollte ebenfalls nicht gefastet werden. Dialysepatienten, Schwangere, Kinder und Jugendliche dürfen ebenso nicht fasten. Auch bei schweren psychischen Erkrankungen sollte auf das Fasten verzichtet werden.

Neuraltherapie

Die Neuraltherapie geht auf die Brüder Huneke zurück, die bereits 1925 durch die Behandlung mit einem Lokalanästhetikum (=örtlich angewandtes Betäubungsmittel) den Grundstein dieser Therapieform legten.

In der Neuraltherapie geht man davon aus, dass chronische Beschwerden durch u.U. fernliegende Störfelder verursacht werden. Häufige Störfelder sind Narben. Hierdurch entsteht im Körper eine Dauerstresssituation, die die inneren Organe und den Bewegungsapparat belastet.

Aufgrund diesen dauernd anhaltenden Reiz kann es nun zu Erkrankungen kommen.

Durch die Injektion des Medikaments wird dieser Kreislauf durchbrochen. Neben der direkten Wirkung in Form der Schmerzausschaltung wirkt die Neuraltherapie auch krampflösend, gefäßerweiternd und beugt Entzündungen vor.

Vor Anwendung der Neuraltherapie nehmen wir uns viel Zeit für ein ausführliches Gespräch mit unseren Patienten. Selbstverständlich gehört zur Vorbereitung eine gründliche Befunderhebung sowie eine körperliche Untersuchung.

Bachblütentherapie

Bach-Blüten-Therapie

Diese Therapie geht auf Dr Edward Bach (1886-1936) zurück, der diese Heilweise am Anfang des vorigen Jahrhunderts entdeckt hat Es handelt sich um Extrakte aus Blüten, die positiv auf die Gefühle des Patienten einwirken. Bachblüten sind rein natürlich, d.h. sie enthalten keine chem. Zusätze.

Ursprünglich wurden von Edward Bach 38 Blüten untersucht und beschrieben.

Die Blüten werden zur höchsten Blütezeit an bestimmten Plätzen gesammelt und in Quellwasser gelegt und der Sonne ausgesetzt. Dadurch überträgt sich laut Bach die Energie der Blüten auf das Wasser. Das Wasser wird später mit Alkohol haltbar gemacht und kann, meistens verdünnt eingesetzt werden.

Klassische Homöopathie

Die Homöopathie wurde im 19. Jahrhundert von Samuel Hahnemann entwickelt.

Die Kernaussage der Homöopathie lautet:

Similia similibus curentur

"Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt"

Zur Herstellung der Arzneimittel werden die Grundsubstanzen einer sogenannten Potenzierung unterzogen, das heißt sie werden wiederholt (meist im Verhältnis 1:10 oder 1:100) mit Wasser oder Alkohol verschüttelt oder mit Milchzucker verrieben.

Homöopathische Anamnese

Bei der homöopathischen Anamnese eines Patienten, d. h. einer Beobachtung und Befragung, wird versucht, das gesamte Symptombild und die Art der "Verstimmung der Lebenskraft" zu erfassen. Im Unterschied zur Anamnese in der naturwissenschaftlichen Medizin wird in der homöopathischen Anamnese der Patient auch über eine Vielzahl von Sachverhalten befragt, die aus naturwissenschaftlicher Sicht unerheblich sind. Ziel ist es, dasjenige Mittel herauszufinden, bei welchem die beim gesunden Menschen beobachteten Symptome möglichst mit denen übereinstimmen, die bei der Anamnese des Kranken erfasst wurden (Repertorisierung, Repertorisation

Ein weiterer Grundsatz der Homöopathie ist die Verwendung "potenzierter" Mittel. Unter Potenzierung ist die starke Verdünnung bei gleichzeitiger "Dynamisierung" (Verschüttelung oder Verreibung siehe unten) zu verstehen.